Diskussionsabend
"Kunst trifft Politik"

Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Yvonne Most / Heimat, Domizna, Domovina“

Yvonne Most untersucht in ihrem fotografischen Werk das Phänomen des Verlustes einer Heimat. Ihre visuelle Analyse führt sie in Deutschland und in der unmittelbaren Nachbarschaft, in Tschechien durch. Für ihre Serie fotografiert sie Menschen, die aus dieser mitteleuropäischen Region stammen. Mit ihren Bildern ist sie in der Lage das in letzter Zeit akute Problem der ungewollten Migration und ihrer Folgen für die Gesellschaft dem Publikum auf subtile und greifbare Weise zu vermitteln. Das besondere Format der Ausstellung wird durch eine ergänzende Präsentation von Objekten des traditionellen, sorbischen und sudetendeutschen Kunsthandwerks unterstrichen. Dazu gehören u.a. originale Trachtenteile, die in den Bildern der gezeigten Serien von Yvonne Most eine besondere Rolle spielen.

Im Rahmen der Ausstellung diskutieren am Freitag, 06.03.2020 im Kunsthaus Raskolnikow die Fotografin und Vertreter*innen der sorbischen Minderheit über Heimatverlust, Strukturwandel und Zukunftschancen.

Redner*innen: Thomas Zschornak (Bürgermeister von Nebelschütz), Jadwiga Piatza (Stup Dale e. V.), Yvonne Most (Fotografin), Edith Penk (Pädagogin & Aktivistin). Die Veranstaltung wird von Sophie Quadt (Referentin der SLpB) moderiert.

Die Ausstellung wird vom Kunsthaus Raskolnikow organisiert. Der Diskussionsabend ist eine Kooperationsveranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Das Format KUNST TRIFFT POLITIK verbindet (Foto-)Ausstellungen mit Diskussionen bzw. Gesprächen zu (gesellschafts-)politischen Themen und findet regelmäßig an verschiedenen Orten in Sachsen statt.

Veranstalter:
> Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung

Kooperationspartner:
> Stup Dale e. V.

@Yvone Most aus der Serie "Es geht nur um Kohle"
©Yvonne Most aus der Serie "Es geht nur um Kohle"

Lisa Maria Baier /
Ronald Bal

No-Body and the Piu Piu’s

Lisa Maria Baier, eine Dresdner Künstlerin war als Stipendiatin in Rotterdam, im Gegenzug dazu war der Niederländische Künstler Ronald Bal in Dresden. Beide Künstler arbeiteten in jener Zeit ihres Aufenthaltes an ihren künstlerischen Projekten, deren Arbeitsergebnisse nun für 2 Wochen in der Galerie Raskolnikow präsentiert werden.

LISA MARIA BAIER
beschäftigt sich mit Film und Dokumentation. Ihre Arbeiten stellen Verbindungen zwischen dokumentierter Performance und dem Medium Video dar. 

RONALD BAL
fokussiert sich auf lebendige, linsen basierte Kunst sowie Installationen. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Gefahr und Zerbrechlichkeit in innigen Systemen und Naturereignissen.

Kooperationspartner
> Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz

Förderer:
Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz

Ronald Bal, No-Body and the Piu Piu’a
©Ronald Bal, No-Body and the Piu Piu’s
Lisa Baier, No-Body and the Piu Piu’s
©Lisa Baier, No-Body and the Piu Piu’s