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7. Februar >> 31. Juli 2020

VERLÄNGERT BIS 31. JULI! Andrea Myers

Neon Speed

Kooperationsprojekt / Ausstellungsort:
Textil- und Rennsportmuseum
Hohenstein-Ernstthal Antonstraße 6

NEON SPEED
Das Ausstellungsprojekt der amerikanischen Künstlerin Andrea Myers aus Ohio, USA verspricht eine textilkünstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Gegenwart. Sie war 2018 Stipendiatin des Künstleraustauschprogrammes zwischen Columbus Ohio und dem Freistaat Sachsen. Ihre verwendeten Materialien  sind zum großen Teil technische Textilien. Für das Projekt in unserem Haus haben wir ihr ein Konvolut von technischen Textilien aus unserer Region Westsachsen zur Verfügung gestellt, die sie in ihre textilen Wandobjekte in Patchwork-Art mit einarbeitet. Ein besonderes Kunstwerk entstand hier vor Ort im Museum. Es setzt sich auseinander mit den Ereignissen der Friedlichen Revolution im November 1989. Bilder von der Erstürmung der Berliner Mauer durch DDR Bürger in Jeansbekleidung gingen damals um die ganze Welt. Aus alten Jeanshosen setzt Andrea Myers dieses Szenario in eine textilkünstlerische Aussage um. Die expressive Ausstellungskraft ihrer Textilkunst sowie die Verwendung von technischen Textilien sind ein großartiger Auftakt unseres Ausstellungsprogrammes im Rahmen des Jahres der Industriekultur 2020.

Marina Palm, Museumsleiterin / Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal

ANDREA MYERS 
studierte Faser und Material am Kunstinstitut in Chicago. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden Museen und Kunstgalerien in Nordamerika und Europa ausgestellt. Andrea lebt in Ohio, wo sie als Assistant Professor für Kunst an der Kent State University in Stark, North Canton, Ohio, tätig ist.

Instagram: @andreamyersart
Web: www.andreamyersartist.com

Kooperationspartner
> Greater Columbus Arts Council
> Kent State University in Stark 
> Kulturraum ZwickauKulturraum Zwickau

Förderer:
> Kulturraum Zwickau
> Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Andrea Myers Neon Speed
©Andrea Myers, Neon Speed
Coming soon!

30. Oktober >> 18. Dezember 2020

KUNST.OFF PLATTENBAU

WBS70 – fünfzig Jahre danach

Die Galerie Kunsthaus Raskolnikow in Dresden präsentiert vom 30.10. bis 18.12.2020 die Ausstellung „Kunst.off Plattenbau. WBS70 ‒ fünfzig Jahre danach“.

Die Wende um 1990 bedeutete für den sozialistischen Massenwohnungsbau in den ehemaligen Ostblockländern nicht nur ein Ende der Baumaßnahmen. Die Häuser aus der Platte verloren innerhalb von wenigen Jahren ihr Image als moderne und begehrte Wohnstätten. In den Ländern der ehemaligen DDR verzeichnet man seitdem eine fortschreitende Entvölkerung der damaligen Mustersiedlungen. Viele von ihnen wurden zu sozialen Brennpunkten. Heute, 30 Jahre nach dem Umbruch, erregt der umstrittene architektonische Nachlass immer mehr Interesse. Künstler und Architekturhistoriker entdecken seit einiger Zeit im Plattenbau ein attraktives Forschungsfeld. In der Pop-Art-Szene hat sich die osteuropäische Nachkriegsmoderne zum echten Star gemausert.

In der Ausstellung „WBS70 ‒ fünfzig Jahre danach“ werden Arbeiten von Künstler*innen präsentiert, die sich mit dem Sujet des industriell gefertigten Massenwohnungsbaus vor 1990 beschäftigen. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum des Plattenbautypus WBS70, der vor dem Mauerfall in den ostdeutschen Städten am meisten verbreitet war und bis heute noch den Stadtrand vieler Orte prägt.

Das detaillierte Ausstellungsprogramm erscheint demnächst.

KÜNSTLER*INNEN
> Zhanna Kadyrova (Kiev, UA) / Skulptur
> Thomas Baumhekel (Dresden, DE) / Grafik
> Alex Rex (Halle, DE) / Installation
> Hendrik Voerkel (Leipzig, DE) / Malerei
> Maria Kiesner (Warschau, PL) / Malerei
> Daniela Svobodova (Halle-Prag, CZ) / Performance
> Zuzanna Krynska (Dresden-Warschau, PL) / Video
> Christine Starke (Dresden, DE) / Fotografie
> Stefan Paruch (Warschau, PL) / Installation
> Martin Maleschka (Cottbus, DE) / Installation
> Kollektiv Zupagrafika / David Navarro, Martyna Sobecka (Posen, ES, PL) / Pop-Art

Mitveranstalter
> Institut für Grundlagen der Gestaltung und Darstellung, Fakultät Architektur, Technische Universität Dresden
> Institut für Kunstpädagogik, Akademie für Spezialpädagogik Warschau, Polen
> Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft Dresden eG

Kooperationspartner
> Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden
> Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen
> Euroregion Elbe-Labe

Förderer
> SAB – Sächsische Aufbaubank / Förderprogramm Revolution und Demokratie
> Freistaat Sachsen
> Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz

Ausstellungsorganisation
> Iduna Böhning-Riedel, Kunsthaus Raskolnikow e. V.
> Tanja Scheffler, TU Dresden / Redaktion 
> Julia Głogowska / Präsentationskonzept
> Tomasz Lewandowski / Kurator

Plakat Kunst.Off Plattenbau
©Kunsthaus Raskolnikow
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