Aktuell

8. Oktober >> 11. Dezember 2021

Lost

Matthias Kistmacher
Ruben Müller

Malerei, Zeichnungen

„In meinen Bildern finden Szenen statt, die wie eine minimale Verschiebung der Realität wirken. Die Welt und ihre Protagonisten treten ins irreale.“

Ruben Müller

 

„…Der urbane Raum stellt eher eine künstlich geschaffene Welt dar, die ebenfalls viele bearbeitungswürdige Phänomene mit sich bringt. In der Malerei inspiriert mich immer ein souveräner Umgang mit dem Medium.“

Matthias Kistmacher

Eröffnung am 8.10.2021 um 19:30

Ausstellung „Lost“, Matthias Kistmacher, Ruben Müller

Rückblick

20. April >> 25. Juni 2021

Ästhetik der Überwachung

Valentyn Odnoviun
Wolfram Kastl

Ein Kurzfilm von Michael Schlaszus zu der Ausstellung „Ästhetik der Überwachung: Artefakte der politischen Kontrolle im fotografischen Bild“ mit Fotografien von Valentyn Odnoviun und Wolfram Kastl, die vom April bis Juni in der Galerie Kunsthaus Raskolnikow und in der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden präsentiert wurde.

Ausstellungstext (Auzug)
Beide Künstler untersuchen in ihrer Arbeit mit den Mitteln der Fotografie die politische Unterdrückung in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. Zugleich bleiben sie in ihren kreativen Arbeitskonzepten souverän und innovativ. Die nebeneinander präsentierten Serien erzeugen wirkungsvolle Kontraste: Den dunklen, sphärischen und abstrahierten Bildern der Überwachungsapparate in den Gefängnissen (Odnoviun) stehen die hellen, sachlichen Aufnahmen einer Auswahl von Spionageinstrumenten aus dem DDR-Alltag (Kastl) gegenüber. Die Fotoserien zeigen keine explizite Gewalt. Es sind Spuren und Artefakte der Unterdrückung, anhand deren die Künstler ihre Analysen führen. Zwischen den Aufnahmen und der Verwendung der Spionagewerkzeuge liegt eine beträchtliche zeitliche Distanz. Odnoviun und Kastl fotografieren ihre Objekte in den Museen und Gedenkorten. Diese Distanz und die Loslösung vom ursprünglichen Kontext schaffen einen quasi laborähnlichen Rahmen, in dem die Fotografen präzise und zielgerichtet arbeiten. Nichts auf diesen Bildern scheint dem Zufall überlassen zu sein.

Zur Ausstellung erschien ein umfangreich bebilderter Katalog.

Partner der Ausstellung

Förderer der Ausstellung

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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