02. + 11. Juni 2026
Screening + Open Studio: Drew Johnson
Drew Johnson als Stipendiat des Austauschprogramms der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Greater Columbus Arts Council (GCAC)/ Columbus Ohio, USA in Dresden.
Der in Ohio ansässige Filmemacher Drew Johnson ist für seine unkonventionelle Herangehensweise beim Filmemachen bekannt. Er verfolgt einen unabhängigen künstlerischen Ansatz und setzt sich für originelle Geschichten ein, die außerhalb der traditionellen Filmindustrie entstehen.
Während seiner Residenz in Dresden entwickelt er einen Dokumentarfilm, der Vergleiche zwischen seiner Heimatstadt Columbus und Dresden anstellt: zwei Orte, die Mitte des 20. Jahrhunderts bedeutende strukturelle und demographische Veränderungen erlebt haben. Das Filmprojekt untersucht, wie die einzelnen Städte durch den Wiederaufbau geprägt wurden und wie diese Geschichte ihre heutige Identität weiterhin beeinflusst. Im Rahmen eines Open Studios zeigt er in der Galerie Raskolnikow am Donnerstag, dem 11. Juni ab 19 Uhr Einsicht in seine Arbeit.
Darüber hinaus präsentiert Johnson am Dienstag, dem 2. Juni, um 19 Uhr im Kino Thalia Dresden seinen noch unveröffentlichten Dokumentarfilm The Bulldogs. Der Film begleitet die Bewohner der kleinen ländlichen Gemeinde East Palestine, Ohio, auf ihrem unsicheren Weg zurück zur Normalität, nachdem eine Zugentgleisung mit giftigen Stoffen ihre Gemeinde erschüttert hat. Der Film kommt diesen Herbst in den Vereinigten Staaten in die Kinos.
Teaser:
Ohio-based filmmaker Drew Johnson is this year’s recipient of the exchange program between the Cultural Foundation of the Free State of Saxony and the Greater Columbus Arts Council in Columbus, Ohio. Known for his guerilla approach to filmmaking, Johnson works with a sense of rugged independence, championing original stories created outside traditional film industry centers. During his residency in Dresden, Johnson is developing a documentary that draws comparison between his home city of Columbus and Dresden—two places that experienced significant structural and population change throughout the mid-twentieth century. The project explores how each city has been shaped by rebuilding, and how those histories continue to inform their present-day identities.
On Thursday, June 11, Drew Johnson invites you to an open studio at the Raskolnikow Gallery from 7pm to 9pm. Johnson will be exhibiting his previous works as well as development on his current project.
Additionally, Johnson will be hosting in cooperation with Thalia Cinema and Kunsthaus Raskolnikow e.V. a free screening of his unreleased feature-length documentary, The Bulldogs, on Tuesday June 2, at 7pm at Thalia Cinema. The film follows the residents of a small rural community in East Palestine, Ohio, as they navigate an uncertain path to recovery after a toxic train derailment upends their community. The film will have its theatrical release in the United States this fall.
Kino Thalia
Di 02. Juni 19h
Open Studio
Do 11. Juni 19h
Kontakt zum Künstler jederzeit über die Galerie möglich.
Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der LH Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


In Kooperation mit
15. April >> 5. Juni 2026
In Limbo / Grenzbereichsforschung
im Rahmen des 38.FILMFEST DRESDEN präsentieren wir
Objekte, Fotografie und Film
Katja Pratschke und Gusztáv Hámos
Im Zentrum der Ausstellung GRENZBEREICHSFORSCHUNG steht die Videoarbeit IN LIMBO (2022, 32 min), die sich mit dem Befreien von Zwängen, von Eigentumsansprüchen, den Verlust von Freiheit und den Kampf um Freiheit auseinandersetzt. Die Arbeit stellt persönliche Freiheit staatlichen Interessen und Definitionen gegenüber. Das für das Video und den Ausstellungsraum prozessierte fotografische Frühwerk des 1979 aus Ungarn nach Westberlin geflüchteten Künstlers Gusztáv Hámos dient der Kommunikation autobiografischer Erfahrungen: die Einberufung in die Volksarmee zum Wehrdienst, die Musterung und die Verweigerung. Die Selbstbestimmungsversuche setzt das Künstlerduo parallel zur Geschichte des Freiheitsplatzes in Budapest. Seit dem Abriss der kaiserlichen Kaserne und der Errichtung des Freiheitsplatzes haben die Machthabenden dort Skulpturen, Statuen und Denkmäler errichtet, um an den Kampf um die Freiheit und den Verlust der Freiheit zu erinnern. Die Ausstellung umfasst das Video IN LIMBO, sowie Fotoserien, Fototableaus und Fotoobjekte (1974-2024).
Die fotografischen Serien der 70ziger Jahre zeigen Fotoperformances, die künstlerische Strategien der Verweigerung und Selbstverwirklichung abseits von Herrschaftssystemen dokumentieren. SEINS FICTION (1980), integriert als Traumsequenz in der Videoarbeit IN LIMBO und Polaroidserien thematisieren Erlebnisse elementarer Grenzübertritte und gehen der Frage nach inwieweit das Sein fiktiv sein kann.
Schablonen, Fototableau, Fotoobjekt und Faltbogen, dekonstruieren einen öffentlichen Ort. Der Freiheitsplatz in Budapest ist Repräsentationsraum, er ist besetzt von Denkmälern und Statuen. Durch Dekonstruktion als Strategie der Demontage von Hierarchien wird ein kritischer Diskurs zum aktuellen Abbau und Austausch von Denkmälern, die nicht ins politische Narrativ der aktuell Regierenden passen, eröffnet.
Vernissage 15. April 19h
Einführung: Film Kurator Dr.Claus Löser (Berlin)
Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der LH Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


in Kooperation mit dem 38. Filmfest Dresden
01. April >> 12. Juni 2026
Internationaler Künstleraustausch 2026
der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
und dem GCAC/Columbus Ohio, USA
Drew Johnson als Stipendiat des Austauschprogramms in
Dresden.
Drew arbeitet als Creative Director und Filmproduzent im Bereich Werbe- und Unternehmensfilme. Er realisiert TV-Spots, Imagefilme und kreative Videoprojekte für Marken und verfügt über langjährige Erfahrung in Regie, Schnitt und Produktion.
Er ist Mitbegründer von ‚Loose Films‘, einer unabhängigen Filmproduktionsfirma mit Fokus auf kreative Werbefilme, Musikvideos und visuelles Storytelling. ‚Loose Films‘ arbeitet eng mit Marken, Agenturen und Künstlern zusammen und setzt auf einen modernen, oft experimentellen Stil. Hauptaugenmerk liegt auf starker Bildsprache, emotionaler Erzählweise und hochwertiger Produktion – von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung.
Kontakt zum Künstler jederzeit über die Galerie möglich.
Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der LH Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

